Lebensministerium: 6 Mio. Euro für aktiven Bienenschutz

Keine Antworten
Reinhard
Moderator
Bild von Reinhard
Offline
Beigetreten: 11.11.2010
Beiträge: 8115
Wohnort: Hagenbrunn/NÖ und Garsten/OÖ
Ich imkere seit: 2004
Lebensministerium: 6 Mio. Euro für aktiven Bienenschutz

 

Ich habe es in die Rubrik "Forschung" gestellt, da es so ähnlich klingt, was ich mir bei diesem Text denke, nämlich Veroarsc......

Besonders der letzte (fett) Satz.....

Ist ja alles Bestens, oder?

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130418_OTS0119/lebensministerium-6-mio-euro-fuer-aktiven-bienenschutz

 

Hier der Text daraus:

 

Lebensministerium: 6 Mio. Euro für aktiven Bienenschutz

    Bienenschutz und -gesundheit sind zentrale Anliegen des
    Lebensministeriums

Wien (OTS) -Der Schutz von Bienenvölkern vor Krankheiten und Seuchen
ist seit jeher eine Priorität des Lebensministeriums. In den letzten
drei Jahren wurden 4,5 Mio. Euro für das Österreichische
Bienenprogramm aufgewendet. Zusätzlich investierte das
Lebensministerium 1,5 Mio. Euro in die Bio-Bienenförderung. Somit
wurde ein Gesamtpaket von 6 Mio. Euro für die heimischen ImkerInnen
geschnürt. Mit diesen Mitteln wurden u. a. Kurse zur Vorbeugung,
Erkennung und Behandlung von Bienenkrankheiten und zur Bekämpfung der
Varroamilbe finanziert. Weiters wurden damit Untersuchungskosten
gedeckt sowie Zuschüsse für die Sachverständigentätigkeit und
Laboruntersuchungen ermöglicht.

Um die Auswirkungen von neonicotinoiden Beizmitteln so gering wie
möglich zu halten, hat Österreich seit 2009 strenge und effektive
Auflagen für ihre Verwendung erlassen. Diese risikominimierenden
Maßnahmen enthalten unter anderem Auflagen bei der Fruchtfolge, bei
der Beizqualität, und ein Verbot der Aussaat bei Wind. Sie haben
nachweislich dazu beigetragen, dass keine unannehmbaren Risiken
auftreten. Die Kontrollen bestätigen, dass es bei einer sachgemäßen
Anwendung dieser Beizmittel und der Einhaltung der
Bienen-Schutzmaßnahmen nur marginale Bienenverluste gibt. Wäre das
nicht der Fall, stünde ein Verbot dieser Mittel außer Frage. Im
parlamentarischen Unterausschuss Pflanzenschutz wurden bereits in
mehreren Sitzungen die Risiken durch Neonicotinoide diskutiert. Um
dem Bienensterben effektiv entgegenzuwirken, muss das Hauptaugenmerk
allerdings auf der Bekämpfung von Krankheiten und Seuchen liegen.

Pfiati, Reinhard