Thymol einmal anders

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Mindelsee
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Thymol einmal anders

Hallo,

der Agrochemiekonzern, der uns Mesurol, Biscaya und Poncho brachte, will mal wieder was für die Bienen tun.
Coumaphos (Perizin), dass auch nicht gerade gut für das Gedächtnis der Bienen ist, scheint dann doch nicht mehr der Renner zu sein.

Bayer hat jetzt, wie viele schon mitbekommen haben werden, in England ein Bienenprodukt von Exosect gekauft (http://www.exosect.com/about_exosect/technology.asp).

Dieses "Varroamittel" beruht auf der sogenannten Endostat-Technik. Thymolstaub soll hier mit Hilfe von elektrostatisch geladenem Wachsstaub verteilt werden.

Die Berichte in englischen Foren (dort ist das Mittel bereits vom ehem. Eigentümer erhältlich) sind nicht sehr berauschend.

Mich persönlich überraschte die Einfallsarmut.

Die Verwendung von haftenden Stäuben in der Milbenbekämpfung ist relativ alt. Unter anderem hat Randall Oliver ziemlich viel mit Puderzucker gearbeitet.

Thymol ist auch nicht gerade neu.

Allerdings dürfte diese Applikationsart doch Probleme haben. Der Thymolstaub wirkt sicher nicht langsam über längere Zeit hinweg. Folglich muß alle paar Tage bestäubt werden. Oder täusche ich mich da?

Was ist Eure Meinung zu dem "neuen" Thymol?

Gruß vom sonnigen Mindelsee

Michael
[= nach Link war zu viel]